And we flow

Hier ist einiges im Fluss, nicht nur die Menschenmengen, die vor allem Samstags die Straßen des Townships bunt bevölkern. Gestern liefen noch einmal alle Bohrmaschinen heiß und alle Studenten hier vor Ort packten ihre letzten Energiereserven aus, um das Projekt „Ukuqala 3“ und die Sanitärpavillions bei „Ukuqala 2“ fertigzustellen. Dort wo morgens die Eröffnung noch schier unmöglich erschien, hingen Nachmittags bereits Bilder an der Wand. Überall wuselte es, hier und da Freude, hier und da Erschöpfung und dann waren da auch noch die rosafarbenen Lampen zu bändigen – es machte einfach nicht „Klick“.

Doch gegen Abend machte es an ziemlich vielen Stellen „Klick“ und es war geschafft. Alle trafen sich im neuen Haus um auf diese tolle Leistung anzustoßen. Und dem, dem Reden mit vielen „Dankeschöns“ zu langweilig sind, empfehle ich, nach Afrika zu kommen. Nach jedem Dankeschön folgt hier ein tobender Applaus, ausgelassener Freude folgt Rührung. Und auch mir standen mehrmals die Tränen in den Augen. Es war eine ergreifende Eröffnungsfeier, mittendrin die super gut gelaunten Workers aus Grabouw, die einen ziemlich überraschen können. Wer rechnet schon damit, das ein recht kleiner 17 Jahre alter Junge sich die Gitarre schnappt und ein Lied zum Besten gibt? Oder das sie in Tränen ausbrechen, weil sie sich von den Studenten verabschieden müssen? Gestandene junge Männer aus Grabouw. Amazing!

Und: Wer Gospel mag, wird die Housemoms hier im Village lieben. Schon tagsüber schallte ihr Gesang durch die Räume und rundete Abends schließlich alle Worte und alle Umarmungen ab. Prosit!

Die Kids hatten sich schon längst ihre Zimmer ausgesucht und freuen sich darauf, endlich einziehen zu können. Gestern Nacht jedoch weihten erst einmal die Studenten die Räume ein – vielen vielen Dank für eure tolle Arbeit und für dieses tolle KinderHaus!

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Nun erst einmal Licht aus.

Kind regards,

sign_Stefanie