Apropos „Hakuna matata“…

Wenn der bestätigte Rückflug nach Dar Es Salaam plötzlich ersatzlos ausfällt, da an der Landebahn gebaut wird (was man zudem nur durch Glück erfahren hat), kann man panisch werden oder möglichst optimistisch und entspannt über Alternativen nachdenken. Eben ganz Hakuna matata.

So taten wir es, suchten mit einigen Leuten nach Lösungen und konnten den Flug gestern so umbuchen, dass wir am Mittwoch ab Mbeya fliegen. Problem 1 von 2 war damit gelöst. Danach mussten wir einen Fahrer und ein Auto für die 8 Fahrstunden zu diesem nächst gelegenen Flughafen finden. Ich wusste, dass man in Tansania eher ein Auto mit Fahrer bucht, statt alleine zu fahren. Hier, fernab des Tourismus ist das jedoch nicht einfach. Der Fahrer muss verlässlich, das Auto gut in Schuss sein… Sr. Elisabeth sei dank, haben wir nun einen Fahrer, der uns im Ordensauto fährt. Insgesamt kostet uns diese ganze Planänderung fast zwei Tage, da wir eine Nacht in Mbeya bleiben müssen. Und so zeigt sich, dass zwei Wochen Afrika eigentlich nur eine Woche sind. Aufgrund ungeahnter Komplikationen bleibt viel Zeit auf der Strecke – im wahrsten Sinne des Wortes. Damit muss man kalkulieren.

Den feierlichen Ostersonntag begannen wir dennoch entspannt und mit einer wunderschönen Ostermesse in der Kapelle der Benediktinerinnen. Hier weiß man, wie man feiert :-)

Wir wünschen allen frohe Ostern!

Zu guter letzt noch ein paar Eindrücke vom gestrigen, etwas vollgepackten Tag.

Nach einem – wie immer – interessanten und berührenden Rundgang mit Sr. Elisabeth durchs Peramiho-Hospital fuhren wir mit dem „Dalla dalla“ (Bus) nach Songea. Für die Strecke braucht man normalerweise 30 – 40min. und es ist ratsam, in einen Bus zu steigen, der schon gut gefüllt ist, denn die Fahrer peilen das eigentliche Fahrtziel erst dann an, wenn alle Plätze besetzt sind (auch wenn die Fahrgastanwerber, die stets mitfahren, 30min lang brauchen, um Leute einzusammeln…). Leider haben wir den falschen Bus gewählt, denn er fuhr erst die kurze Strecke ins Peramiho-Dorf, wo der Großteil der Fahrgäste ausstieg und wartete dann 40min., ehe er tatsächlich nach Songea startete. Auf dem Weg dorthin kamen noch Probleme mit dem Getriebe hinzu. Der Motor ging oft aus und der Fahrer musste das Tempo sehr drosseln. Nach fast 1 1/2 Stunden erreichten wir erst den Ortseingang von Songea. Da hatten wir dann genug, stiegen aus und fuhren den Rest des Weges mit dem Pikipiki (Motorradtaxi):

Abends fuhren wir mit Mark zurück.

Mark zeigte uns dann später übrigens noch, wie man als Local ausgeht. So kam es, dass wir gegen 21 Uhr in einer „Disko“ saßen. Dort war die Musik ohrenbetäubend und ungesund laut. Das hielten wir nicht lange aus und gingen bald Heim. ;-)

One thought on “Apropos „Hakuna matata“…

  1. Ein ereignisreicher Tag, da ward ihr sicher geschafft. Wir wünschen euch, dass in Zukunft alles klappt. Liebe Grüße

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