Gleich mal ne dicke Lippe riskiert…

Ah ha ha ha… Ein flacher Witz ist nicht der eleganteste Weg, um meinen Blog mal wieder zu beleben. Aber es ging mir hier ja noch nie darum, Leser zu gewinnen ;) Eher darum, persönliche Eindrücke fest zu halten, falls die mal jemand findet und gebrauchen kann.

Gestern nun bin ich endlich mal wieder in Tansania gelandet und habe meinen Philip dabei. Sein erster Afrikaausflug! Und prompt wachte er heute mit einer geschwollenen Oberlippe auf. Karibu sana! Herzlich willkommen. ;) Nachdem aber sonst keine Symptome vorliegen, sind wir mal entspannt. Was ich in meiner ersten Nacht mitten in Dar Es Salaam viel interessanter fand, da es mir bei meinen bisherigen Besuchen nie auffiel: Der praktisch gelebte Islam (1/3 der Tansanier sind Moslems). Dies zeigte sich heute Nacht dadurch, dass man die Gebetszeiten deutlich hört. Gefühlt stündlich, ab 2 Uhr Morgens, schallte ein lauter Gebetsgesang und eine Art Warnton durch die Straßen. Tatsächlich war es wohl nur einmal. Das Gebet in der Morgendämmerung eben. Der eh schon eher lauten nächtlichen Geräuschkulisse wurde damit also noch eines drauf gesetzt.

Aber es hat was. Der religiöse Spirit ist hier eben sehr besonders und sehr intensiv und der Tag entsprechend getaktet.

Auch bei unseren Gastgebern in Peramiho. Heute ist Gründonnerstag und unser Flug nach Songea startet 30 Minuten später, was wiederum mit den Gebetszeiten im Kloster in Peramiho kollidiert. Aber vielleicht klappt nachher alles. Hakuna

matata!

Straße vor unserem Transit Hotel in DarFlughafen Dar Es Salaam, Inlandsflüge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.