Goodbye Tanzania

Ich wäre gerne länger geblieben, vermutlich gerne seeeeehr viel länger… Dennoch fühlt es sich sogar so an, als sei ich mehr als 2 Wochen hier gewesen. Das liegt wohl an der Fülle der Erlebnisse. Ich mache jetzt mal einen Selbsttest und schreibe ohne viel Nachdenken auf, was mir rückblickend alles einfällt, wenn ich an meine Reise nach Tansania denke (daher natürlich nicht chronologisch korrekt):

__ „Welcome, welcome, how do you do“?
__ viele tolle Kinder kennengelernt, die ganz viel Kraft und Lebensmut ausstrahlen
__ mit den Schwestern Hand in Hand laufen und dabei das Gefühl großer gegenseitiger Wertschätzung erleben
__ lange Reise von Dar Es Salaam nach Peramiho mit Sr. Rosann, Sr. Pia und George und dabei unheimlich viel Spaß und tolle Momente gehabt
__ in Uwemba die Verbundenheit der Schwestern u.A. dadurch erlebt, dass unsere Ankunft sehr herzlich und mit Gesang gefeiert wurde
__ Übernachtung im Gästehaus der Mönche im kaaaalten Uwemba und das Gefühl gehabt, in einer anderen Zeit zu sein
__ die Lehrerin in der Schwesternschule in Uwemba sehr entzückend gefunden
__ Freude über die tollen Projekte und die Arbeit der Schwestern
__ Freude über ganz viel Drum-Herum-Information zu allem
__ seeeehr viel mit Schwester Elisabeth gelacht und gekichert
__ tolle Gespräche mit Sr. Rosann
__ die Eröffnung der Waisenhäuser, Vorschule, Kindergarten und des Konvents sehr emotional erlebt und mich sehr darüber gefreut, dass alles für die Kinder soooo schön geworden ist
__ unglaublich gastfreundlich von den Missionsschwestern betreut worden
__ die Menschen in Tansania als sehr freundlich und stark erlebt
__ berührende Gebete mit den Schwestern, inkl. den ein oder anderen Lacher (man sollte Sr. Elisabeth und mich nicht nebeneinander setzen, das artet in Gekicher aus ;-) )
__ gemeinsames Essen und Stoff-Shopping in Songea
__ French fries an einem Straßenimbiss gegessen und Sr. Rosann dabei beobachtet, wie sie Chips Mayai (Pommes mit Ei Omelette-artig zubereitet) mit einem Zahnstocher gegessen hat :-) Und den Ketchup und das Salz, das in Plastikflaschen serviert wird, in deren Deckel entsprechende Löcher gepikst wurden, witzig gefunden
__ Intensiv-Rundgang mit Sr. Elisabeth durch das Hospital in Peramiho
__ berührende und schwere Momente in den „alten“ Waisenhäusern in Morogoro und im Lepra-Dorf gehabt
__ die gestrige Abschlussfeier der Schülerinnen in der Sekundarschule in Peramiho total positiv erlebt und mich daran erfreut, wie ausgelassen dort gefeiert, getanzt und gesungen wird… Bei uns kommt man sich blöd vor, wenn man in der Öffentlichkeit einfach so singen würde… Sehr schade… Man geniert sich so schnell und verpasst so viel Freude
__ von mir selbst überrascht, dass ich jetzt immer um 5.20 Uhr aufgestanden bin, haha :-)

Nun geht es in den Flieger zurück nach Deutschland… Ich bräuchte dann jetzt mal eine Auszeit…

Grüße,
Stefanie

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