Schüttelfrostpanik

Ja, ich muss es zugeben. Google lief gestern etwas heiß, als ich vom unechten Frost geschüttelt, unterm Moskitonetz im Bett liegend gefühlt zu ersticken drohte, nachdem ich Vormittags bereits der Ohnmacht entronnen war, da mein Blutdruck in den Keller sackte. Mein Soundtrack dazu: Die drei Fragezeichen – Angriff der Computerviren.

TansianischeGastfreundschaft

Doch ein Virus war es nicht ;-) Ausnahmsweise machte die Googleei mich nicht panischer, sondern bestätigte, was ich wusste: Malaria kann es nicht sein, bricht frühestens 7 Tage nach Infektion aus und am niedrigen Blutdruck war wohl einfach die schwüle Luft schuld. Immerhin ist Regenzeit. Hinzu kommt die Sonderbelastung durch einheimisches Essen, denn am Sonntag waren wir bei Marks (über ihn schrieb ich bereits hier: http://kurz-vor-der-sonne.de/songea/ und hier: http://kurz-vor-der-sonne.de/die-welt-aus-den-augen-eines-lebenshelden-teil-2/) Pateneltern zum Essen eingeladen und erfuhren persönlich, was tansianische Gastfreundschaft bedeutet. Nämlich eine herzensfreudige Begrüßung und eine reich gefüllte Tafel. Da geht Freundlichkeit und Wertschätzung nun mal vor und wir aßen von allem etwas, ganz entgegen der Empfehlung “peel it, boil it, cook it or forget it”.

Statt Sansibar etwas viel wertvolleres

Wir nutzten den gestrigen “off day” für die weitere Reiseplanung. Nachdem uns nun vier Tage Sansibar 2 1/2 Tage Anreisezeit kosten würden (wegen Flugplanänderung, siehe Beitrag unten), warfen wir diese Trip über Board und nutzten die gewonnene Zeit heute für einen weiteren Peramiho-Rundgang mit Sr. Elisabeth. Dazu morgen mehr!

Nachmittags fuhren wir zum Wasserturm, kletterten hinauf und hatten einen tollen Blick über Peramiho.

Fotos klappen hier gerade nicht :( Dafür auf Instagram

PS: Ich wurde bei meiner gesundheitlichen Panne hervorragend von den Benediktinerschwestern aufgenommen und first class gepflegt. Gewissenhafter als in Deutschland!

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