Was nach dem Gin-Tonic geschah…

Also es steht zwar nicht auf meiner Bucket-List, aber den Punkt „in einem Mehrbettzimmer eines Hostels übernachten“ darf ich abhaken… Und weil es für mich persönlich echt eine, nunja, interessante Erfahrung war, hier mal alles, was nach dem Gin-Tonic geschah:

Als ich gegen Mitternacht ins Zimmer kam, schliefen zwei meiner Mitbewohner bereits und gaben einen grummelnden Laut von sich, als ich das Licht anmachte… Tja, wie macht man das jetzt? Darf ich noch im Schrank rumwühlen? Muss das Licht wirklich ausbleiben? Ich hatte ja glücklicherweise mitgedacht, und mein Nachtgewand, Zahnbürste inkl. Wasserflasche und iPod bereit gelegt, geduscht hatte ich auch schon. Also entschied ich mich gegen das im-Schrank-wühlen und knipste meine Taschenlampe statt des großen Lichts an, krabbelte nach der Zahnhygiene in mein Bett und schmiss meinen iPod an… Justus, Peter und Bob begleiteten mich ins Traumland.

Zimmermitbewohner Nr. 3 machte das anders: Er knipste um 4 Uhr Morgens das große Licht an, wühlte in seinem Schrank und verkündete laut „Sorry“ ;-) Um 8 Uhr Morgens war ich dann die einzige, die nach der morgendlichen Blasen-entleer-Runde meiner Zimmergenossen putzmunter, möglichst leise und dennoch eilig zwischen den ruhig schlafenden Nachbarn das Feld räumte.

Ich konnte umbuchen und bin heute allein mit shared Bathroom und Wi-Fi im Zimmer (halleluja). Da geht es mir gleich viel besser und diese Hostel-Geschichte wird viiiiiel erträglicher.

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